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Geschichte zu Weihnachten

Der kleine Dackel Pedro

Ein kleiner Dackel namens Pedro war sehr traurig. Sein altes Herrchen war krank gewesen und nach vielen Jahren des Zusammenlebens mit Pedro gestorben. Pedro legte sich auf das Sofa, genau an die Stelle, an der sein Herrchen immer gesessen hatte. Er hoffte, irgendein Wunder würde geschehen und sein Herrchen wieder zu ihm bringen. Aber dieser Wunsch geschah nicht.

Als die Wohnung von Pedros Herrchen aufgelöst wurde, wollten die Verwandten Pedro nicht haben und brachten ihn in ein Tierheim. Sie dachten, dort hätte Pedro eine gute Unterkunft bis liebe Menschen den kleinen Hund zu sich in ihre Familie holten. Doch so weit kam es nicht. Pedro sprang aus dem Auto und rannte weg, so schnell, dass niemand ihm folgen konnte. Er entdeckte eine offene Haustür, schlüpfte hinein und wartete im Hausflur. Er hoffte, eine Tür würde sich öffnen, so dass er in die behaglichen Wohnräume schleichen konnte und wer weiß,  vielleicht zu Menschen gelangen würde, die sich einen Hund wünschten. Pedro hoffte, einem oder mehreren lieben Menschen eine Freude bereiten zu können. Als eine Wohnungstür sich öffnete, schlich Pedro sich unbemerkt in die Wohnung. Dort saß die kleine Marie vor dem Weihnachtsbaum. Es war Heiligabend und sie wartete schon voller Ungeduld auf die Bescherung.

Pedro versteckte sich schnell unter dem Tisch, auf dem der Weihnachtsbaum stand. Die Tischdecke hing ein wenig über die Tischkanten hinunter, so dass Pedro das ideale Versteck gefunden hatte. Er wartete ab, was in den nächsten Minuten geschehen würde. Als die Eltern mit den wenigen Geschenken kamen, waren alle Gesichter sehr traurig. Die Familie hatte nur sehr wenig Geld, der Vater hatte keine Arbeit. So bekam jeder nur ein ganz kleines Päcken mit Süßigkeiten. Der sehnlichste Wunsch der kleinen Marie war ein Hund. Sie hatte schon oft zu ihren Eltern gesagt, sie würde sich über nichts auf der Welt mehr freuen als über einen kleinen, kuscheligen Spielgefährten. Ein Hund war ihr größter Traum. Als die Mutter weinend sagte, ein Hund sei zu teuer, sie könnten keinen Hund kaufen, da kroch Pedro unter dem Tisch hervor und stupste Maries Hand mit seinem feuchten Näschen an. Ein Leuchten erstrahlte in den Augen des Kindes und auch die Eltern waren plötzlich wie verzaubert. Die ganze Familie weinte vor Freude. So ist der lang gehegte Wunsch nach einem kleinen Hund in Erfüllung gegangen und Pedro hat ein neues, liebevolles Zuhause gefunden. So kam es, dass dieses Weihnachtsfest für die ganze Familie zu einem der schönsten Weihnachtsfeste wurde, das sie jemals erlebt hatten.





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