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Weise Sprüche
Leise ist die Nacht und tröstlich wie ein Freund,hält
sie Dich umschlungen, bis Du frisch gestärkt
dann blickst in des Morgens wache Augen.
Änderst Du auch die Gangart, es bleibt doch immer ein Weg.
Auch kleine Schritte führen an Dein Ziel. Verpasse nicht die
Gelegenheit. Es kann die Antwort sein. Denn keiner ist auf seinem Weg
allein.
Unsere Schritte, sie führen an der Perlenschnur des Schicksals
entlang. Auch wenn man glaubt, fort zu gehen, man kommt stets dorthin
zurück, wohin seines Weges Bestimmung einen führt.
Reichtum ist Macht. Man hat die Sehnsucht der anderen zu Geld gemacht.
Armut ist Schweigen. Heißt voll Demut ertragen und seine
Wünsche nicht zeigen. Wer Macht verliert, der wird arm. Wer
Schweigen ablegt gewinnt.
Neues zu erkennen, öffnet die Augen. Unvermutet reicht der
Blick nun weiter. Dinge erfassen, schafft Erkenntnis.
Richtig ist stets, was klar bewusst und genau definiert. Wichtig ist
dabei auch, dass man die Wahrheit dazwischen nicht aus den Augen
verliert.
Du gehst gebückt durch den Sturm und kriechst, statt aufrecht
durch die Wogen zu gehen. Du schweigst vor Dich hin, statt lauthals
aufzuschreien. Es kann Dir passieren, Du wirst dabei übersehen
und bleibst ganz allein.
Wir müssen uns die Hörner abstoßen in der
Jugend. Wir müssen langsamer gehen später, mit den
Wunden vertrauter und Freund schon der Nacht.
Ich habe an Dich gedacht, die Tage mit Bildern gefüllt, welche
ich gerne gelebt hätte mit Dir. Die Gedanken an Dich sind wie
Flammen, sie schlagen um sich, bis ich darin verbrannt. Es ist leicht
an Dich zu denken. Doch Dir die Hand zu reichen, dafür war ich
zu schwach.
Wenn wir alles wüssten, bräuchten wir nicht danach zu
fragen. Alles läge vor uns, klar und offenbar. Doch allein die
Suche nach Antwort macht uns reich und zufrieden, wenn wir sie gefunden.
Zweifelnd drängen wir uns im Dschungel der ungefassten
Entschlüsse. Wir sind hin und her gerissen zwischen Sein und
Werden und jeder wartet nur darauf, dass die Zeit ihn reif genug
dafür macht aus diesem Dschungel wieder herauszufinden.
Unser Tanz ist der Rhythmus unserer Schritte auf Asphalt. Wir bewegen
uns zur Musik der Stadt, im Herzschlag dieser Zeit. Abends wird die
Musik leiser. Mancher tanzt selbst noch im Traum.
Ich halte Dich fest, mit der Macht der Gedanken, die in der Stille
geboren. Behütet und sanft umwoben mit aller denkbarer
Nähe in entfernten Räumen gefangen. Vor dem Fenster
weht der Wind eine Feder sanft vorbei. Sie schwebt dahin, zu den
Gründen, wo Zärtlichkeit geboren.
Wir müssen das Dunkel durchdringen auf den Wegen ins Licht.
Wir müssen Türen finden in Mauern aus Schweigen.
Unseren Feinden begegnen als Freund. Führt unser Weg stets nur
nach vorn, nährt Erfahrung unseren Blick und alle Zweifel
bleiben als Schatten hinter uns zurück.
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