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Trinklieder

Freunde, lasst die Humpen kreisen,
Heute lasst uns fröhlich sein.
Sorgen schicken wir auf Reisen,
Trinkt und singt und stimmt mit ein.
Füllt ihn nach, den Krug,
Trinkt auf einen Zug,
Wir geh´n nicht nach Haus´-
Kommt, trinkt aus!

Lasst uns leben, lasst uns trinken,
Diese Stunde kommt nicht mehr.
Und wo schöne Mädchen winken,
Rufen wir sie zu uns her.
Stecht es an, das Fass,
Füllt es nach, das Glas.
Wir geh´n nicht nach Haus´-
Kommt, trinkt aus!

Mag die Welt auch untergehen,
Heute sind wir froh bei´nand.
Will uns niemand mehr verstehen,
Uns bleibt unser Freundesband!
Macht die Becher leer,
Bringet neue her,
Wir geh´n nicht nach Haus´-
Kommt, trinkt aus!

Darum hebt sie hoch, die Krüge,
Und genießet Euren Trank,
Spricht des Mädchens Aug´auch Lüge,
Wir sind ihr hold, dem Bier sei Dank!
Trinkt den Gerstensaft,
Denn er gibt Euch Kraft,
Wir geh´n nicht nach Haus´-
Kommt, trinkt aus!



Heute soll getrunken werden,
Freunde, holt den Wein herbei!
Als wär´s der letzte hier auf Erden,
soll dieser Tag gefeiert sein.
Mit dem edlen Saft der Reben
Trinken wir auf Lust und Leben,
Auf die Freundschaft, auf die Liebe,
und dass es alle Zeit so bliebe. - Trinkt aus!

Setzt Euch nieder, rückt zusammen,
Einsam soll heut´keiner sein.
Sorgen, schleicht euch schnell von dannen,
Wer traurig ist, der schenk´sich ein!
Wein ist der beste Sorgenbecher,
drum füllet wacker nach die Becher.
Füllt auch den Kummer mit hinein,
Ertränket ihn im gold´nen Wein! - Schenkt nach!

Seht den Wein im Glase funkeln,
Trinkt, genießt, leert aus, gießt ein!
Will es draußen langsam dunkeln,
Gehen wir noch lang´ nicht heim.
Wir sitzen froh in trauter Runde
und führ´n so manches Glas zum Munde.
Im warmen Schein der Kerzen
Wärmt der Wein der Freunde Herzen. - Füllt ein!



Ein Liedlein woll´n wir singen
Vom Wein, vom schweren Wein.
Der Wirt soll Gläser bringen
Und schenk´uns hurtig ein.
Wir lieben Saft der Reben,
drum lasst uns heiter streben
im Bogen und im Bausch
nach einem wackren Rausch.

Auch mögen wir die Weise
Vom Bier, vom kühlen Bier.
Die singen wir nicht leise
Im Chor bis früh um vier.
Wir trinken mit Behagen
Und wollen und dran laben,
Am kühlen Gerstensaft,
Das gibt uns Mut und Kraft.

Ein Vivat dem Champagner,
Dem Schnaps ein dreifach Hoch!
Wir trinken durcheinander,
Und kriegen nicht genug.
Und wenn wir nur noch lallen,
Soll unser Lied erschallen
Von Whiskey und Likör
und andren Tropfen mehr.

Und wenn der Morgen grauet,
Dann geh´n wir noch nicht heim.
Der Wirt schon böse schauet,
Komm her, schenk noch mal ein!
Dann wanken wir von dannen,
so voll wie 1000 Kannen,
Von Calvados und Rum
Sind wir im Kopf ganz dumm.





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