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Gedichte Sommer

Sommertag

Der Wind streichelt
meine Haut.
Der Tau küsst
mir die Traurigkeit fort.
Sonne umfängt
jeden Schatten
mit Zärtlichkeit und Wärme.
Der Sommer
bringt die Liebe
zum Wachsen in uns.



Frühsommer

Ahnung des Sommers
gleicht
einer Umarmung
aus seidiger Luft.
Ich spüre ein Streicheln
von gütiger Hand,
welche ihre Wärme
verschenkt,
bis ich zu lachen beginne.
Schon bald danach
fliegt sie davon
zum nächsten Gesicht.
Denn,
Sommer wird es überall.



Ein Tag am Meer

Das Meer
lässt mich frei sein,
webt Nichtigkeiten
in der Wellen Gang,
es überspült wie nebenbei
den festen Grund
und gibt ihm Namen
von Vergessen.
Ein vertrautes Gesicht
verblasst in der Ferne
und Spuren,
sie lösen sich auf.
Gern wäre ich frei,
so frei wie das Meer.
Ohne Gesicht.
Ohne Spur.



Urlaub

Zeit den Sommer
zu erfahren.
Möwen singen
und man hat
den Duft des Meeres
In den Haaren.
Man wird Teil
der Welt im Süden,
als Gast aufgenommen
begleitet man
der Wellen Spiel.
Fort trägt mich allein
der Gedanke an Zuhause.



Dieser Sommer

Dieser Sommer
machte kurz nur Rast.
Ihm schien es nicht
zu gefallen
vor unserer Tür.
Er sah sich um
und ließ die Blumen blühen.
Dann schickte er den
ersten Regen
und konnte nicht schnell
genug zu fernen Orten weiterziehen.



Mai

Endlich Sommer.
Ein Lächeln am Morgen.
Die Sonne beim Frühstück.
Der Nachbar mäht Rasen.
Die Kinder drängen
Nach Draußen.
Die Katze sonnt
sich im Gras.
So wünsch ich mir Leben.
So wünsch ich mir Glück.
Ein Tag im Mai
Gleicht einem Tanz
in meinem besten Sommerkleid.



Hitzefrei

Heute müssen keine
Köpfe rauchen.
Heute geht der Lehrer
früh nach Haus.
Heute steht statt Mathe pauken
Hitzefrei groß auf dem Stundenplan.
Die Mappe fliegt
in weitem Bogen
durch das Zimmer
und die Tür fällt
mit lautem Knall ins Schloss.
Denn die Freunde warten
draußen am See.
Gemeinsam sind wir Kapitän,
Räuber und Pirat.
Mit Schwertern, Stock
und Sonnenbrand.



Strandtag

Schau nur,
wie die Sonne lacht.
Doch das hat wohl ein jeder heut gedacht.
Auf den Straßen staut es sich,
träge schiebt man sich voran.
Von Ferne riecht es schon nach Meer.
Ich schau den Blechlawinen hinterher.
Sitze eingeklemmt im Wagen,
Zwischen Picknickkorb und Plastikkraken.
Die nächste Ausfahrt kommt in Sicht.
Der Strand,
er rückt in Augennähe.
Kein Parkplatz weit und breit.
Doch im Sommer hat man Zeit.
Ein Fußmarsch in der Hitze,
eingekeilt von Menschenmengen.
Am Strand da geht die Suche weiter,
wo könnte noch ein Flecken Sand
uns bescheren etwas Strand.
Badetücher, Bälle, Boote, Bäuche
Gilt es nun zu überwinden.
Es gleicht einem Marathon.
Doch plötzlich tut sich auf
ein Fleckchen
und wir kommen endlich an.
Hören noch wie eine Möwe sang
und staunen über einen tollen Sonnenuntergang.





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