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Gedichte Einsamkeit

Einsamkeit

Ich höre in mich hinein
und bekomme keine Antwort.
Ich sehe in den Spiegel
und erkenne mich nicht.
Ich fühle mich einsam
und würde gerne
ein Teil sein
von der Welt vor
meiner Tür.
Doch heute
schaffe ich es nicht,
mit einem Lachen
dem Leben zu begegnen.
Vielleicht morgen
werde ich wieder
eine Andere sein.


Der letzte Gast

Es ist längst nach Mitternacht.
Die kleine Bar
ist beinahe leer.
Er sitzt allein am Tisch
und starrt sein Bierglas an.
Die Zigarette glimmt
in seiner Hand
und fader Rauch
umspielt sein Gesicht.
Ich frage mich,
was er hier sucht
und warum keiner
Zuhause wartet auf ihn.
Hat man ihm sein Leben geraubt?
Oder hat er selber sich
Seine Chance darauf verbaut.
Er hat es mir nicht verraten
und wankte einsam in die Nacht.


Du bist fort

Zwischen jetzt und irgendwann
schauen mich Deine Augen an.
Doch der Schatten
im trüben Licht
fällt auf ein fremdes Gesicht.
Ich dachte schon,
es wäre vorbei.
Nacht ohne Morgen
für uns zwei.
Jemand sagt:
Komm, lass uns gehen.
Ich laufe davon,
blind wie die Nacht,
kann mich selber nicht verstehen.

Und dann brauch ich Dich.
So wie nie vorher.
Dann brauch ich Dich.
Sonst gar nichts mehr.
Dann wünscht ich,
Du wärst hier,
gegen das Eis der kalten Zeit,
mit einer Handvoll Zärtlichkeit.
Dafür brauch ich Dich.

Doch Du bist fort.


Dahinter sehen

Er stand abseits
von den Anderen
und keiner nahm ihn bei der Hand.
Man sagte sich,
dass er anders sei
und man ging weiter
schnellen Schrittes
und ohne Blick zurück.
Keiner sah seinen Hilfeschrei
und seine Einsamkeit.
Warum sind wir so blind
und was wird sein,
wenn wir dann selbst ganz plötzlich
einmal dort im Abseits stehen.


Was fehlt

Was fehlt zum Leben,
wenn man alles hat.
Man hat einen Job,
hat ein Haus und ist satt.
Was fehlt zum Leben,
was macht uns reich.
Wenn jemand für uns da ist
und Einsamkeit mit Lachen füllt.
Wenn jemand mit ganzem Herzen
uns liebt und versteht
und nicht nur als Schatten
durch unser Leben geht.


Dieses Gefühl

Mitten im Trubel,
in der Hektik der Stadt
überfällt mich
dieses Gefühl.
Um mich Menschen,
eilig und still.
Sie hasten vorbei
und schon verhallt ihr Schritt.
Ich fühle mich einsam
und weiß nicht warum.
Habe ich gewollt
was ich tue,
erreiche ich mein Ziel?
Gebe ich zuwenig
oder will ich zuviel.
Dieser Kreislauf
des Lebens,
er hält niemals an
und wer ihm nicht folgt,
der bleibt allein zurück,
aus der Bahn geworfen,
von der Masse überrannt.
Ich passe auf,
meinen Zug nach Haus
nicht zu verpassen,
gehe schneller und bin
wieder ein Teil
dieser Stadt
und doch bleibt
in mir dieses Gefühl
von Einsamkeit
in einer lauten und hektischen Zeit.





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